3  Einstellungen

Über die SchaltflächePICin der (nicht personalisierten) unteren Symbolleiste

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oder den Menübefehl "Einstellungen bearbeiten" im systray-Menü gelangen Sie in den in Abbildung 3.1abgebildeten Eingabebildschirm, in dem Sie die im Folgenden beschriebenen Einstellungen vornehmen können.


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Abbildung 3.1: Einstellungen

In der über die sayTRUST-Menüadministration verteilte Ausführung des Menüs können einige der hier aufgeführten Reiter nicht verfügbar sein. Dies hängt von den jeweiligen Festlegungen des zuständigen Administrators ab.

Bitte beachten Sie, dass Änderungen der Einstellungen sofort wirksam sind und nur manuell wieder rückgängig gemacht werden können.

3.1  Allgemeine Einstellungen

Im Tab „Allgemeine Einstellungen“ (s. Abbildung 3.1 ) haben Sie folgende Konfigurationsmöglichkeiten:

3.1.1  Sprache

Es stehen Deutsch und Englisch zur Verfügung. Mit der Einstellung "System" wird die Übersetzung gemäß der eingestellten Systemsprache gewählt (bei allen anderen Sprachen = Englisch).

3.1.2  Löschen von Menüeinträgen

Hier können Sie die Reaktion des Programms auf einen Löschversuch von Menüeinträgen einstellen.

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Bei den ersten zwei Optionen erscheint vor dem Löschen noch eine Sicherheitsabfrage, die bei der zweiten Option mit der Antwort "Ja" voreingestellt ist, d.h. Sie können den Löschvorgang in diesem Fall durch Drücken der Enter-Taste bestätigen und abschließen. Bei Aktivierung der ersten Option würde dagegen das Drücken der Enter-Taste den Löschvorgang abbrechen. Diese Einstellung ist nur in Tabs vom Typ "Menü" aktiv.

3.1.3  Farbvoreinstellung für neue Menüs und Style

Sie können generell für jeden Tab eine eigene Hintergrund (HG)- und Textfarbe (Text) bestimmen. In den Einstellungen können Sie die Voreinstellungen festlegen.

Sie können hier außerdem aus verschiedenen vordefinierten Styles das Erscheinungsbild Ihres Menüs wählen. Einige dieser Styles legen standardmässig auch die Vorder- und Hintergrundfarben einiger Elemente, wie z.b. Eingabefeldern fest und übersteuern damit die Farbvoreinstellung. Falls Sie dies nicht möchten, aktivieren Sie bitte das zugehörige Kästchen „individuelle Farbeinstellungen zulassen“.

3.1.4  Schaltfläche "Programm nach Öffnen-Aktion minimieren"

Mit dieser Option legen Sie fest, ob das Programm nach der Auswahl einer Aktion (Doppelklick auf Menü-Eintrag) wieder in den systray minimiert wird oder sichtbar bleiben soll.

Tipp: Unabhängig von dieser Option, können Sie

  • durch gleichzeitiges Drücken der STRG-Taste beim Doppelklick das Fenster ebenfalls minimieren.
  • durch gleichzeitiges Drücken der SHIFT-Taste beim Doppelklick das Minimieren verhindern.

3.1.5  Internet-Link-Prüfung

Hier legen Sie fest, wie die über Drag & Drop oder Paste eingefügten Internet-Links auf ihre Gültigkeit überprüft werden. Die Groß- und Kleinschreibung wird hierbei ignoriert. Für manuell eingegebene Links haben diese Einstellungen keine Auswirkungen.

3.1.6  zuletzt verwendetes Menü als Starttab benutzen

Standardmäßig ist diese Option ausgegraut und zeigt damit, dass der zuletzt verwendete Tab beim Programmstart angezeigt wird. Haben Sie über den Menübefehl „als Starttab verwenden“ einen bestimmten Tab als aktiven Tab beim Programmstart markiert, ist die Option "zuletzt verwendetes Menü als Starttab benutzen" aktiv. Durch Setzen des Hakens können Sie Ihre Auswahl wieder auf den zuletzt geöffneten Tab zurücksetzen. Anmerkung: Um einen anderen Tab als Starttab zu definieren, genügt es für diesen direkt den Befehl „als Starttab verwenden“ auszuführen.

3.1.7  Keine PIN für Haupt-sayTRUST client

Wenn Sie einen sayTRUST client ohne PIN verwenden, dann setzen Sie diesen Haken um die Anfrage zur Erstellung eines Keepass-Eintrages zu unterdrücken.

3.1.8  Haupt-sayTRUST client automatisch starten

Setzen dieses Kästchen um die sayTRUST-Verbindung automatisch bei Starten des Menüs aufzubauen.

3.1.9  Nach sayTRUST-Verbindung ausführen

Hier können Sie bei Bedarf eine Programmdatei sowie deren Parameter festlegen, die nach dem Aufbau der sayTRUST-Verbindung gestartet werden soll.

3.2  Standard Programme

Hier können Sie einige Voreinstellungen für zu verwendende Programme vornehmen.


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Abbildung 3.2: Einstellungen für Standardprogramme

Sie können festlegen über welchen Browser die gespeicherten Internetverknüpfungen standardmäßig geöffnet werden.

Hinweis: Sie können über den Menübefehl "Eintrag bearbeiten" des Kontextmenüs für jeden Internet-Link einen eigenen Browser festlegen.

Des Weiteren können Sie die zu verwendenden Clients für RDP- und ICA-Verbindungen angeben. Diese Einstellungen werden auch für bereits bestehende Einträge wirksam, sofern für diese kein "öffnen mit"-Eintrag angegeben wurde.

Hinweis: Für ICA-Verbindungen können Sie auch das mitgelieferte Zusatzprogramm icaswitch eintragen. In diesem Fall erscheint zusätzlich die Schaltefläche "config" mit der Sie die zugehörige Knofiguration vornehmen können.

Sie haben ferner die Möglichkeit einen externen Bildeditor festzulegen, mit dem Sie die gemachten Screenshots weiterbearbeiten können.

Über Löschen können Sie die jeweilige Auswahl zurücksetzen.

3.3  Standard Icons

Sie können hier eigene Standard Icons für Ordner, Internet-Links und den systray festlegen.


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Abbildung 3.3: Festlegung der Standard Icons

Diese werden für die Verknüpfungen verwendet, für die keine eigenen Icons angegeben wurden. Außerdem können Sie auch das für Ihre Anwendung im systray zu verwendende Icon festlegen. Dies erleichtert insbesondere beim Starten mehrerer Instanzen die Identifizierung.

Über den Button PIC können Sie ein neues Icon per Screenshot erstellen. Standardmässig werden hierbei die Namen unter denen die Icons gespeichert werden automatisch vergeben. Wenn Sie diese selbst vergeben möchten, setzen Sie bitte das Häckchen in „Dateinamen für Icon-Screenshots abfragen?“.

3.4  Titel

Im Reiter "Titel" können Sie das Titelbild und die Titelzeile für das sayTRUST Menü festlegen.


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Abbildung 3.4: Einstellungen Titel

Die Titelzeile wird nicht nur für die Beschriftung des Programmfensters verwendet, sondern auch für die Anzeige im systray. Dies ist vor allem zur Unterscheidung mehrerer gleichzeitig laufender Instanzen hilfreich.

Außerdem können Sie das Bild ändern, welches in der Kopfzeile angezeigt wird. Das Bild muss im bmp-Format vorliegen. Die empfohlene Auflösung liegt bei 487 x 36 Pixel, da sonst das Bild ggfs. verzerrt dargestellt wird. Sie finden nach dem ersten Programmstart ein leeres Beispiel "HeaderTemplate.bmp" im doc-Unterverzeichnis. Über die Schaltfläche "Screenshot" können Sie einen genau passenden Bildausschnitt als Titelbild festlegen.

Über die Schaltfläche "Original" können Sie das Titelbild wieder auf den Auslieferungszustand zurücksetzen Sie können sich außerdem zusätzlich folgende Informationen in der Titelzeile anzeigen lassen.

Außerdem haben Sie Möglichkeit sich folgende Zusatzinformationen in der Titelzeile anzeigen zu lassen:

  • den derzeitigen Titel
  • einen frei definierbaren Zusatztext
  • Datum und Uhrzeit
  • den verfügbaren Speicherplatz des Mediums, von dem aus die menu.exe aufgerufen wurde.

3.5  Dateiimport

In diesem Tab können Sie spezifizieren, ob und wie Dateien auf Ihren USB-Stick importiert werden.


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Abbildung 3.5: Einstellungen - Dateiimport

Über das Kästchen

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kann gesteuert werden, ob beim Einfügen einer Windows-Verknüpfung in einen Tab die eigentliche Verknüpfungsdatei (*.lnk) oder die Datei, auf die sich diese Verknüpfung bezieht eingefügt werden soll.

Standardmäßig werden im sayTRUST Menü ausschließlich Verknüpfungen auf Elemente wie Dateien, Verzeichnisse bzw. Ordner etc. angelegt. Darüber hinaus haben Sie folgende Auswahlmöglichkeiten, was den Import von Dateien auf den Stick betrifft.

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Die erste Option entspricht dem bisherigen Verhalten: es findet kein Import statt, es werden nur Verknüpfungen erstellt.

Mit den beiden weiteren Optionen können Sie den Dateiimport aktivieren. Sie können sich entweder bei jeder Datei fragen lassen, ob Sie diese auf den Stick importieren möchten oder nur eine Verknüpfung auf die gewählte Datei erstellen möchten oder Sie können bei Auswahl der dritten Option folgende Regeln festsetzen: Sie können ein Positiv- und/oder eine Negativliste mit immer bzw. nie zu importierenden Dateien festlegen. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste in das entsprechende Feld und fügen sie neue Einträge hinzu oder löschen Sie bestehende. Zusätzlich können Sie noch festlegen, ob nicht extra spezifizierte Dateiendungen immer nach einem Import gefragt werden soll, oder ob diese nie importiert werden sollen.

Hinweis: Nach einem Import auf den Stick, wird die gewählte Datei in das Verzeichnis "DATA\_imported_docs" auf den Stick importiert. Die Originaldatei bleibt unangetastet. Die im Menü erstellte Verknüpfung zeigt auf die importierte Kopie. Verknüpfungen auf importierte Dateien sind am eingeblendeten Zusatzsymbol unten rechts auf das Icon erkennbar.

Werden Verknüpfungen auf importierte Dateien gelöscht, werden Sie gefragt, ob Sie die dazugehörige importierte Datei ebenfalls löschen möchten. Falls Sie dies bejahen, wird die entsprechende Datei allerdings nicht endgültig gelöscht, sondern der Dateiname mit dem aktuellen Zeitstempel versehen und die Datei in das " DATA\_deleted_docs"-Verzeichnis auf dem Stick verschoben. Möchten Sie Dateien endgültig löschen, so müssen Sie das selbst manuell in diesem Verzeichnis tun. Sie können das Verzeichnis über die Schaltfläche öffnen.

Beim Löschen wird nicht geprüft, ob die zu löschende Datei evtl. noch für eine andere Verknüpfung verwendet wird.

Der Import ist nur für Dateien möglich, nicht für Verzeichnisse.

Wenn Sie die *.lnk Dateien auslesen lassen, werden die Importeinstellungen entsprechend auf die in den lnk-Dateien verknüpften Dateien angewendet, sonst auf die lnk-dateien selbst.

ACHTUNG: Es findet keine Versionierung, Synchronisierung oder Überwachung von Dateiänderungen statt, d.h. Sie selbst müssen das Risiko bei evtl. asynchron vorgenommen Änderungen an den Originaldateien und den auf den Stick importierten Dateien tragen.

3.6  Mail Einstellungen

Um den Mailversand nutzen zu können, müssen zunächst hier in den Mail Einstellungen die folgenden Parameter versorgt werden:


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Abbildung 3.6: Einstellungen für den Mail-Versand

Die im Feld „Adressaten“ eingegeben Emailadressen erscheinen dann als Untermenü der Pop-Menüs "Senden an" in dem Memo- und Bilder-Tabs, im Screenshot-Tool sowie für den Mailversand. Um diese Menübefehle anzeigen zu lassen muss das Häkchen "Mailversand-Menüs aktiv" gesetzt sein. Es wird nach dem erfolgreichen Versand einer Testmail automatisch gesetzt, kann aber auch manuell gesetzt oder zurückgesetzt werden.

Falls Sie TLS verwenden, wählen Sie bitte bzgl. des Passworts die für Sie zutreffende Option.

Falls Sie "in Passwortmanger speichern" wählen erscheinen zusätzliche Eingabefelder:

Im Feld "Passwort-Eintrag" kann ein entsprechender Eintrag mit den Zugangsdaten für den Mail-Server hinterlegt werden. Klicken Sie hierzu auf "..." und wählen Sie einen bestehenden Eintrag aus oder legen Sie einen neuen an. Mit kann diese Verknüpfung wieder entfernt werden.

Falls Sie für das Passwort die Option "in Passwortmanger speichern" gewählt haben und in den Einstellungen die Option "Eintrag aus erstem Login erstellen" aktiviert haben, werden Sie beim ersten Versenden einer Mail (auch bei Testmail senden) aufgefordert Ihre Zugangsdaten anzugeben. Diese werden dann automatisch in der KeePass-Datenbank abgelegt und für den Mailversand gespeichert.

Hinweis: Diese Funktion hat nicht den Anspruch, sich an der Funktionspalette eines E-Mail-Clients beim Versenden einer E-Mail zu messen. Sie soll die Möglichkeit bieten, Informationen schnell, unkompliziert und unabhängig von der Verfügbarkeit eines E-Mail-Programms versenden zu können.

3.7  Ausführbare Dateien

Generell werden Dateien in sayTRUST Menu mit den in Windows für sie registrierten Programmen geöffnet. Falls für eine Datei kein Programm zugeordnet ist, oder Sie unabhängig von Windows ein bestimmtes Programm bevorzugen können Sie einzelnen Dateiendungen bestimmte Programme zuordnen. Gehen Sie hierzu in die Einstellungen und dort in den Reiter „Ausführbare Dateien“: Einstellungen - ausführbare Dateien


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Abbildung 3.7: Einstellungen für ausführbare Dateien

Um einen neuen Eintrag anzulegen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Neu“ und füllen Sie die folgende Maske aus:


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Abbildung 3.8: Programm festlegen

Über "..." wählen Sie eine exe-Datei aus. Befindet sich diese auf dem Stick, wird vom Programm der Laufwerksbuchstabe aus dem Pfad entfernt und beim Öffnen einer Datei dieses Typs durch den jeweils aktuellen Laufwerksbuchstaben des Sticks ergänzt.

Die zu berücksichtigenden Datei-Endungen geben Sie mit Komma getrennt ein. Falls die Dateien dieses Typs in jedem Fall, also unabhängig davon, was in der laufenden Windows-Installation eingestellt ist mit der spezifizierten exe-Datei ausgeführt werden sollen, muss der Haken in "hat Vorrang vor Windowseinstellungen" gesetzt werden.

Der Haken "befindet sich auf USB-Stick" dient nur der Information und kann vom Benutzer nicht geändert werden.

ACHTUNG: es findet keine Prüfung auf Mehrfach-Zuordnungen statt. Es wird die jeweils erste Zuordnung verwendet. Zum Bearbeiten/Löschen in die Spalte "Endungen" der gewünschten Zeile klicken und dann "Bearbeiten" oder "löschen" klicken.

3.8  untere Symbolleiste

Hier können Sie die untere Symbolleiste ein bzw. ausblenden oder ihre Schaltflächen mit anderen Befehlen belegen.


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Abbildung 3.9: Einrichtung der unteren Symbolleiste

Die erste Auswahl erlaubt es Ihnen, die untere Symbolleiste ein- und auszublenden. Im eingeblendeten Zustand können Sie hier jeder Schaltfläche einen eigenen Befehl zuweisen oder eine geänderte Schaltfläche auch wieder mit der Voreinstellung versehen. Klicken Sie hierzu zunächst die Schaltfläche an, die Sie ändern möchten und klicken Sie anschließend auf „Schaltfläche einrichten“.

Hinweis: Wenn Sie das Häkchen in „Kontextmenü zur freien Belegung der Schaltflächen aktiviert.“ setzen, können Sie das entsprechende Fenster über ein Kontextmenü für jede Schaltfläche auch direkt aus dem Programmfenster aufrufen.

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Beim ersten Aufruf der Einrichtung erscheint in dem Fenster die jeweilige Voreinstellung, im vorliegenden Beispiel also das Öffnen der Online Hilfe:


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Abbildung 3.10: Schaltfläche einrichten (Voreinstellung)

Um die Einstellungen zu ändern, entfernen Sie zunächst den Haken und Sie haben nun die folgenden Eingabemöglichkeiten:


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Abbildung 3.11: Schaltfläche einrichten

Wählen Sie hier bitte über PIC ein zu öffnendes Programm (in der Regel *.exe) und/oder eine zu öffnende Datei bzw. ein zu öffnendes Verzeichnis. Wenn Sie beides angeben, wird der Eintrag in „Datei/Verzeichnis“ der ausführbaren Datei als erster Parameter übergeben. Weitere Parameter können Sie im entsprechenden benannten dritten Eingabefeld spezifizieren.

Hinweis: Beim Eintrag in das Feld „zu öffnende Datei/Verzeichnis“ müssen Sie keine Unterscheidung vornehmen, ob es sich um eine Datei oder ein Verzeichnis handelt, diese erfolgt beim Aufruf automatisch. Wenn Sie allerdings die -Schaltfläche für das Ausfüllen des Feldes verwenden wollen, setzen Sie bitte den Haken im Kästchen „Verzeichnis“ um den entsprechenden Auswahldialog zu erhalten.

Wenn Sie nur die Datei angeben, wird die aufzurufende Datei aus den Windows-Systemeinstellungen und den Einstellungen die Sie im Reiter „Ausführbare Dateien“ gemacht haben ermittelt.

Im Feld "Hinweis" können Sie eine Hinweistext eingeben, der erscheint, wenn der Benutzer mit dem Mauszeiger über die Schaltfläche fährt. Wenn dieses Feld leer bleibt, wird stattdessen der Name des zu öffnenden Programms bzw. der zu öffnenden Datei angezeigt.

Das Icon für die Anzeige wird in der Regel automatisch ermittelt, falls Sie ein anderes Icon bevorzugen können Sie dieses über die Schaltflächen PIC zuweisen bzw. über Screenshot neu erstellen. Mit PIC können Sie das Icon auf das automatisch ermittelte zurücksetzen.

Im Gegensatz zu den Schaltflächen bleiben die Menübefehle im Kontextmenü von dieser Änderung unberührt. Sie können sich aber Ihre definierten Befehle zusätzlich im systray-Menü anzeigen lassen. Falls Sie dies wünschen, setzen Sie bitte den Haken im Feld „auch als Menübefehl im systray Kontextmenü anzeigen“.

Zusätzlich können Sie über „untere Eingabezeile anzeigen“ die Eingabezeile für die Kurzbefehle anzeigen lassen . Ist diese Option aktiviert, können Sie außerdem festlegen, ob die Befehlshistorie nach Beenden des Programms geleert werden soll.

Im Feld "Passwort-Eintrag" kann ein entsprechender Eintrag mit ggfs. für diese Seite benötigten Zugangsdaten hinterlegt werden. Klicken Sie hierzu auf PIC und wählen Sie einen bestehenden Eintrag aus oder legen Sie einen neuen an. Mit PIC kann diese Verknüpfung wieder entfernt werden.

Falls Sie in den Einstellungen die Option "Eintrag aus erstem Login erstellen" aktiviert haben, und die die Platzhalter %username% und %password% verwendet wurden, werden Sie beim ersten Aufruf dieser Seite aufgefordert Ihre Zugangsdaten anzugeben. Diese werden dann automatisch in der Passwort-Datenbank abgelegt und mit dem zugehörigen Website-Tab verknüpft.

3.9  EncryptionStartTool

Im Reiter "EncryptionStartTool" können Sie die Einbindung Ihres verwendeten Verschlüsselungs-Programms (z.B. TrueCrypt, Veracrypt o.a.) konfigurieren.


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Abbildung 3.12: Einstellungen für EncryptionStartTool

Über die Schaltfläche PIC können das zu verwendende Programm angeben. Die Parameterfelder werden für TrueCrypt und VeraCrypt automatisch vorbefüllt. Hinweis: Evtl. vorhandene Einträge werden hierbei nicht überschrieben. Löschen Sie diese ggfs. manuell oder leeren Sie diese über die Schaltfläche PIC. Über die beiden Kontrollkästchen "Nur Äste mit Werten anzeigen" und "Äste automatisch aufklappen" können Sie das Erscheinungsbild der Baumansicht steuern.

Außerdem können Sie noch festlegen, was mit den eingebundenen Containern beim Beenden des Programms geschehen soll. Sie haben hierbei die folgenden Auswahlmöglichkeiten:

  1. Nachfragen, ob eingebundene Container getrennt werden sollen
  2. Eingebundene Container nicht trennen. Es erfolgt keine Nachfrage.
  3. Eingebundene Container ohne Benutzerabfrage immer trennen.

Hinweis: Wenn Sie die Container beim Beenden trennen wollen, wird immer die erzwungene Trennung ausgeführt. In allen anderen Fällen wird die "Weiche" Trennung also ohne den "Parameter Trennen zu erzwingen" ausgeführt, d.h. ist der Container noch in Benutzung erfolgt eine Abfrage des Verschlüsselungsprogramms (nur wenn der Parameter angegeben ist). Für weitere Einzelheiten zum Verhalten beim Trennen von Containern, lesen Sie bitte im Handbuch des von Ihnen verwendeten Verschlüsselungsprogramms nach.

Tipp: Wenn Sie das Trennen der Container immer erzwingen wollen, geben Sie den entsprechenden Parameter einfach in das Feld "weitere Parameter" und lassen das Feld "Parameter um Trennen zu erzwingen" leer. Sie finden diesen Parameter in der Dokumentation des von Ihnen eingesetzten Verschlüsselungsprogramms (sofern dieses diese Funktion unterstützt).

3.10  Wake-On-Lan

Hier können Sie die Einstellungen für die Wake-On-LAN-Funktionalität vornehmen und externe Rechner aufwecken, sofern diese über den sayTRUST Server entsprechend eingerichtet wurden.


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Abbildung 3.13: Einstellungen für wake-on-LAN

In der neuen Version des sayTRUST Server müssen Sie hier nur den Namen bzw. den Identifier des aufzuweckenden Rechners im Feld Identifier eintragen, so wie er im sayTRUST Server konfiguriert wurde.

Über das Kontrollkästchen „Host und Port festlegen“ können Sie die Abwärtskompatibilität zu früheren Versionen aktivieren. In diesem Fall geben Sie bitte zusätzlich im Feld "Host" die IP-Adresse des sayTRUST-Servers und im Feld „Port“ die Nummer des zu verwendenden Ports ein.

Diese Option steht Ihnen ab dem sayTRUST Client der Version 5.3.1.0 zur Verfügung. Sollten Sie einen älteren Client im Einstaz haben, wird die neue Version des wake-on-LAN nicht unterstützt und das Kontrollkästchen wird deshalb auch nicht angezeigt.

Sie erhalten diese Informationen von Ihrem sayTRUST-Administrator. In den Feldern "externes Programm" und "Parameter" können Sie ein Programm und dessen Parameter angeben, welches nach dem Aufwecken ausgeführt werden soll.

Über die Schaltfläche PICin der sayTRUST-Symbolleiste (s. 2.1) starten Sie den Aufweck-Vorgang. Diese ist nur aktiv, wenn auch eine sayTRUST-Verbindung besteht.

3.11  Passwortmanagement

Um den integrierten Passwortmanager nutzbar zu machen, müssen Sie zunächst eine neue Passwort-Datenbank anlegen. Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche "Neue Datenbank". Im folgenden Formular geben Sie bitte das Master-Passwort für Ihre neue Passwort-Datenbank ein und bestätigen dieses. Mit "OK" wird eine neue Datenbank mit dem Namen sayTRUSTMenu.kdbx im Verzeichnis menu\kee angelegt. Über das Master-Passwort erfolgt dann der Zugriff auf Ihre gespeicherten Zugangsdaten.

Wichtiger Hinweis: Das Master-Passwort wird nicht gespeichert und muss bei jeder sayTRUST Menü Sitzung neu eingegeben werden. Bitte merken Sie sich Ihr Master-Passwort sehr sorgfältig. Bei Verlust kann die Datenbank nicht mehr geöffnet werden! Näheres hierzu finden Sie in Abschnitt 4.7.


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Abbildung 3.14: Einstellungen für Passwortmanagement

Nach dem die Datenbank angelegt wurde, wechselt die Beschriftung der Schaltfläche „Neue Datenbank“ zu "Master-Passwort ändern". Sie können über diese Schaltfläche bei Bedarf das Master-Passwort Ihrer Passwort-Datenbank ändern. Über das Auswahlkästchen "Passwort gilt die gesamte Sitzung" können Sie festlegen, dass Sie das Master-Passwort nur bei der ersten Abfrage eingeben müssen, es bleibt in diesem Fall für den Rest der aktuellen Sitzung verschlüsselt im Arbeitsspeicher bis Sie sayTRUST Menü beendet haben. Bleibt dieses Kästchen leer, wird das Master Passwort jedesmal, wenn es benötigt wird abgefragt. Haben Sie diese Option gewählt, können Sie über die Option "Masterpasswort beim Programmstart abfragen?" zusätzlich noch festlegen, ob diese einmalige Passwortabfrage direkt zum Programmstart erfolgen soll.

Über die Schaltfläche "Masterpasswort eingeben" können Sie das Master-Passwort auch hier für die aktuelle Sitzung setzen. Sie können das Passwort aber auch jederzeit in der Passworteingabe selbst für die gesamte Sitzung geltend machen.

Sie können zu folgenden Elementen Ihre Zugangsdaten abspeichern:

  • sayTRUST Client
  • WebSite-, Citrix Farm- und Microsoft Farm-Menütabs
  • Menü-Einträge
  • Einträge im Encryptionstarttool (verschlüsselte Datencontainer)
  • Schaltflächen der unteren Symbolleiste
  • Mail-Setup.

Hinweis: Wenn Sie den Haken aus "Passwort gilt die gesamte Sitzung" in den Einstellungen oder in der Passwortabfrage entfernen, wird auch das (verschlüsselte) Master-Passwort sofort im Arbeitsspeicher gelöscht.

Falls Sie die Option "Eintrag immer aus erstem Login erstellen" (s. 4.7.2) aktiviert haben, werden Sie beim ersten Aufruf eines Passwort-behafteteten Elements einmalig aufgefordert Ihre Zugangsdaten anzugeben. Diese werden dann automatisch in der Passwort-Datenbank abgelegt und mit dem sayTRUST Menü Eintrag verknüpft. Wenn diese Option leer bleibt, müssen Sie die Passwort-Einträge manuell anlegen und verknüpfen.

In einigen Fällen wird Ihnen bei Aufruf eines Elements zu dem ein Passwort hinterlegt ist, beim Öffnen desselben zusätzlich ein Fenster angezeigt, aus dem heraus Sie Benutzername und Passwort für das Login zu diesem Element kopieren können (s. 4.7.6). Hier können Sie festlegen, wie lange dieses Fenster sichtbar bleibt bis es sich automatisch selbst wieder schliesst. Diese Zeit muss zwischen 5 und 60 Sekunden liegen. Beim Schließen wird der Inhalt der Zwischenablage wieder gelöscht.

Im rechten Teil diese Tabs können Sie sich über "Suchen" eine Übersicht aller (Suchtext bleibt leer) oder ausgesuchter bereits gespeicherten Passwort-EInträge anzeigen lassen. Außerdem können Sie einzelne Einträge hinzufügen, bearbeiten oder löschen.

PICDie automatische Übergabe von gepeicherten Zugangsdaten beim Aufruf einer rdp-Verbindung erfolgt über das Windows-Tool cmdkey. Hierbei werden die Zugangsdaten-Paare Server+Password lokal abgespeichert und der Verbindung beim Aufruf von Windows übergeben. Nach erfolgtem Aufruf werden diese im Normalfall von sayTRUST Menü wieder entfernt. Da es jedoch theoretisch möglich ist, z.B. durch einen Rechnerabsturz, dass die gespeicherten Daten auf dem Rechner verbleiben, ist die Option „Login für Remote Desktop via cmdkey erlauben“ standardmässig deaktiviert. Aktivieren Sie diese daher nur, wenn Sie an vertrauenswürdungen Rechnern arbeiten oder die rdp-Verbindung eine sayTRUST-Verbindung benötigt.