13  Die Konfigurationsdatei sayFUSEV4.ini

Im folgenden werden die einzelnen Parameter der ini-Datei beschrieben, die wichtigsten und am häufigsten gebrauchten können Sie über sayFUSE_SET (s. 6) einstellen. Diese Datei befindet sich im Unterverzeichnis \sayTEC\sayFUSE des Windows-x86-Programmverzeichnisses (i.d.R. C:\Programme (x86)\).

Die Einträge in den Sections [Gridschedule] und [Gridschedule1] dienen dem internen Gebrauch.




Section

Schlüsselname

Bedeutung




ACTIONLOG

ALL

Aktiviert mit =1 die Log-Ausgabe für alle Medien, einzelne Medien können mit FUSE<nr>=0 ausgeschlossen werden.

Die log-Ausgabe erfolgt im Unterverzeichnis HDD des Log-Verzeichnisses in einzelne FUSE<nr>.log-Dateien




ACTIONLOG

FUSE<nr>

Aktiviert mit =1 die Log-Ausgabe für einzelne Medien, also z.B.

FUSE1=1 oder

FUSE7=1 etc.

Die log-Ausgabe erfolgt im Unterverzeichnis HDD des Log-Verzeichnisses in einzelne FUSE<nr>.log-Dateien




Admin

ActionIfWrongHDD

Über diesen Parameter steuern Sie das Verhalten, wenn auf einem aktivierten Medium eine falsche sayFUSE-ID-Datei vorhanden ist.

ActionIfWrongHDD=0: Die falschen ID-Dateien werden umbenannt (erhalten die Endung .old), der normale Ablauf wird fortgesetzt.

ActionIfWrongHDD=1: Das betroffene Medium wird ausgeschaltet und es wird eine Fehler-Mail versandt (wenn die Mail-Einstellungen eingegeben wurden).




Admin

create_idfile

optionaler Schalter, um die Erzeugung der sayFUSE-ID-Datei (“sayFUSE.1” usw.) unabhängig vom Wert von search_idfile zu erzwingen.




Admin

default_HDD_idle_time

legt die Voreinstellung für den Wert HDD_idle_time in Sekunden in der Section [Check] fest.




Admin

eject1

Kann optional verwendet werden, um erste Aktion vor dem Ausschalten eines Mediumsfestzulegen. Erlaubte Werte sind “sync” oder “removedrive”. Ohne Eintrag wird sync ausgeführt.




Admin

eject2

Kann optional verwendet werden, um zusätzlich eine zweite Aktion vor dem Ausschalten eines Mediums festzulegen. Erlaubte Werte sind “sync” oder “removedrive”. Ohne Eintrag wird nichts weiter ausgeführt.




Admin

Eventlog_Errors

Wenn =1, werden Fehler ins Windows-Eventlog geschrieben.




Admin

Eventlog_Messages

Wenn =1, werden Meldungen ins Windows-Eventlog geschrieben.




Admin

Eventlog_Warnings

Wenn =1, werden Warnungen ins Windows-Eventlog geschrieben.




Admin

max_HDD_idle_time

legt die obere Grenze für den Wert HDD_idle_time in Sekunden in der Section [Check] fest.




Admin

min_HDD_idle_time

legt die untere Grenze für den Wert HDD_idle_time in Sekunden in der Section [Check] fest.




Admin

ResetHDDOnStart

Wenn =1, werden alle Medien beim Starten des Diensts zurückgesetzt, ansonsten bleiben die Medien in dem Zustand, den Sie zum Zeitpunkt des Startens hatten.




Admin

ResetHDDOnStop

Wenn =1, werden alle Medien beim Beenden des Diensts zurückgesetzt, ansonsten bleiben die Medien in dem Zustand, den Sie zum Zeitpunkt des Beendends des Dienstes hatten.




Admin

RestorePrevControlState

Falls der Dienst vor einem beabsichtigten oder auch unbeabsichtigen (Absturz) Systemneustart nicht manuell beendet wurde, können Sie bei Neustart des Dienstes den letzten Steuerungszustand wieder herstellen. Tragen Sie hierzu bitte den Parameter RestorePrevControlState = 1 ein.

Hinweis: Hierbei werden lediglich die letztgeschalteten internen Ports geschaltet, eine Prüfung findet nicht statt, d.h. die Medien erhalten (i.d.R. die zu letzt zugewiesenen) die Laufwerksbuchstaben von Windows zugewiesen. Ggfs. können die Medien nicht unter dem gewünschten LW-Buchstaben erscheinen, in diesem Fall muss – falls notwendig - eine manuelle Anpassung über die Windows Datenträgerverwaltung erfolgen.




Admin

search_idfile

Steuert die Identifaktion des zugeschalteten Mediums:

0: gewünschtes Laufwerk wurde gefunden.

1: die sayFUSE-Id-Datei wurde gefunden

2: die Datei sayFUSE.hst wurde gefunden.

3: irgendeinen sayFUSE-Id-Datei oder die Datei sayFUSE.hst wurde gefunden.




Admin

skip_permanent_lwcheck

Überspringt die Laufwerksprüfung für permanent geschaltete Laufwerke, wenn =1.




Admin

wait_for_cmdoff

Bestimmt, wie nach einem Fehler im Einschaltvorgang fortgefahren wird:

0: Der betreffende Job wird sofort beednet, die temporären Parameter für den Slot werden zurückgesetzt.

1: Der Job wird bis zum geplanten Ausschaltzeitpunkt bzw. zugehörigen externen Ausschaltbefehl fortgesetzt, der Slot bis zum Ausschalten auf Status ERROR gesetzt.




Backup Program

s. 15




Calc

CalcDaysInFuture

Maximale Anzahl von Tagen in der Zukunft, bis zu der versucht wird, den nächsten Einschaltzeitpunkt für die angegebenen Kriterien zu berechnen.




Calc

ShowDaysWhenCalculate

Anzeigeoption, wenn 1, werden in sayFUSE_SET die durchlaufenen Tage bei der Berechnung der nächsten Schaltzeiten angezeigt.




Calc

ShowGaugeWhenCalculate

Anzeigeoption, wenn 1, wird in sayFUSE_SET ein Fortschrittsbalken bei der Berechnung der nächsten Schaltzeiten angezeigt.




Check

HDD_idle_time

Zeitdauer die ein Medium mindestens im Leerlauf sein muss, bevor es als abschaltbar betrachtet wird.




Check

intervall

Zeitintervall in dem der freie Speicherplatz eines Mediums auf evtl. Unterschreitung der in minimumfree_MB und minimumfree_percent definierten Grenzen geprüft wird (in Minuten).

Bitte beachten Sie, dass die erste Prüfung auf verfügbaren Speicherplatz erst nach Ablauf der hier eingetragenen Zeitdauer stattfindet. Der Wert sollte also nicht zu hoch gewählt sein. Empfohlen und voreingestellt sind 10 Minuten. Ändern Sie diesen Wert bei Bedarf bitte direkt in der ini-Datei.




Check

minimumfree_MB

Falls nach dem Einschalten weniger Speicherplatz auf einem Medium zur Verfügung steht als hier in MB angegeben, wird auf das Ersatzlaufwerk umgeschaltet (sofern angegeben). Beim Wert ‚0’ wird diese Grenze ignoriert.




Check

minimumfree_percent

Falls nach dem Einschalten weniger Speicherplatz auf einem Medium zur Verfügung steht als hier in Prozent der Gesamtkapazität angegeben, wird auf das Ersatzlaufwerk umgeschaltet (sofern angegeben). Beim Wert ‚0’ wird diese Grenze ignoriert.




client

company

Name Ihrer Firma




client

company_short

Kurzbezeichnung für die Medien




Drives

Drives

Laufwerkszuordnung




Drives

Exclude

String, der die nicht zu verwendenden Laufwerksbuchstaben enthält. Die Laufwerksbuchstaben A, B und C sind sicher-heitshalber generell (also unabhängig davon, ob sie hier als nicht zu verwenden angegeben sind oder nicht) von der Verwendung in sayFUSE ausgeschlossen. Beim Start des Dienstes sayFUSESRV werden zusätzlich die zum Zeitpunkt des Startens aktiven (nicht FUSE-) Laufwerke ebenfalls ausgeschlossen.




Drives

NumberOfDrives

Anzahl der zur Verfügung stehenden Medien (1-24)




Drives

Permanent

Kennzeichnung der permanent einzuschaltenden Medien.




Help

force_offline_help

wenn =1, wird beim Aufruf der Hilfe immer die lokal gespeicherte HTML-Hilfe aufgerufen. Diese wird sonst nur bei fehlender Internetverbindung aufgerufen.




Help

root

geänderter URL-Pfad zum sayFUSE-Hilfe-Server.




Mail

Mailfrom

zu verwendende Absenderaddresse.




Mail

MailOFF

Wenn =1 erfolgt überhaupt keine Mailbenachrichtigung, unabhängig von den anderen Einstellungen.




Mail

MailOnAllErrors

Wenn =1 erfolgt bei jedem Fehler eine Mailbenachrichtigung. (außer MailOFF=1)




Mail

MailOnFullHDD

Wenn =1 erfolgt eine Mailbenachrichtigung, wenn ein HDD voll ist. (außer MailOFF=1)




Mail

MailOnNoJobs

Wenn =1 erfolgt eine Mailbenachrichtigung, wenn keine Jobs definiert sind. (außer MailOFF=1)




Mail

MailPort

Zu verwendender Port.




Mail

Mailto

Empfänger der sayFUSE-Mailbenachrichtigungen




Mail

MailServiceStart

Wenn =1 erfolgt eine Mailbenachrichtigung, wenn der Dienst gestartet wird. (außer MailOFF=1)




Mail

MailServiceStop

Wenn =1 erfolgt eine Mailbenachrichtigung, wenn der Dienst regulär beendet wird. (außer MailOFF=1)




Mail

SMTP-Server

Adresse des zu verwendenen Mailservers




Mail

User

Benutzername




Main

Autostart

Wenn Autostart=1, wird nach Rechnerstart die Abarbeitung der Job-Liste automatisch gestartet. (Starttyp des Dienstes muss hiefür „automatisch“ sein).




Main

gptusepartition

Kann verwendet um die für das gpt-Format in sayFUSE_CTR zu verwendende Partition festzulegen.




Main

Holidaydatabase

Dateiname mit Pfad der zu verwendenden Feiertagsdatenbank. (MS Access).




Main

InitTimeout

Maximale Wartezeit in Sekunden beim Initialisieren von Medien.




Main

Language

Festlegung der Sprachversion:

D= Deutsch

E= Englisch




Main

SaturdayIsWorkingDay

Legt fest, ob der Samstag bzw. Sonnabend als Arbeitstag (=1) festgelegt werden soll.




Main

WaitBeforeOn

gibt die Zeit in Sekunden an, die vor einem Backup-Schaltzyklus auf die Abarbeitung der Windows-Ereignisse gewartet werden soll.




Main

WaitBeforeScan

gibt die Zeit in Sekunden an, wie lange sayFUSE warten soll, bis das zugeschaltete Backup-Medium (Festplatte) von Windows erkannt und bereitgestellt wird, bevor es als "nicht verfügbar" gekennzeichnet wird.




System

blUseJob_remarks

Wenn=1, steht zusätzliches Eingabefeld “Bemerkung” in der Job-Definition zur Verfügung.




System

blUseJob_title

Wenn=1, steht zusätzliches Eingabefeld “Titel” in der Job-Definition zur Verfügung.




System

HWV

Hardwareversion




System

monsep

Zeichen für Trennlinien in Monitorausgabe




System

Prog_Debug_Level

Loglevel für Ausgabetiefe der Meldungen:

1 = Fehler und kritische Meldungen

2 = Warnmeldungen

3 = Info-Meldungen




System

ps_params

Zusaätzliche Parameter für die Ausführung von Powershell-Skripten, z.B. -ExecutionPolicy Bypass




System

Support

aktuelle Supporttool für den Kontakt mit dem sayTEC Support




System

sync_wait

Wartezeit in Sekunden zwischen sync-Läufen vor Abschalten eines Mediums.




System

x64

Override-Einstellung für 64-bit Betriebssysteme